Berlin, die Stadt der kreativen Individualisten
2010-02-12, gillout.com, Sonja Wöhrenschimmel

Fotos: © frautulpe
Accessoires, Knöpfe, Bänder und süß bedruckte Stoffe aus Japan. Man muss bei Frau Tulpe in der Veteranenstrasse 19 sein, dem Laden für kreative Handwerkerinnen mit einer Liebe zu Zakka. Was „Zakka“ ist, ist schwer zu beschreiben, stammt aus dem Japanischen und bedeutet „das Besondere im Alltäglichen zu sehen“. Oft kitschig, kindlich und liebenswert und von einer Fangemeinde rund um den Globus geliebt. Wie auch die Nähkurse bei Frau Tulpe.
Hand-Arbeit ist in. Berlin bietet ein Angebot wie sonst kaum eine Stadt. Strickrunden, Nähkurse für junge Menschen und Siebdrucken- alles ist in dieser Stadt möglich. So haben sich vor zwei Jahren sechs Siebdrucker/innen zusammengetan und den so genannten Drucksalon gegründet. Dort können Interessierte drucken lernen ohne sich gleich eine ganze Ausrüstung anschaffen zu müssen. Und die Kurse sind voll.
Eine, die darüber schreibt, ist Catrin Linderkamp. Ihr junger Blog maikitten hat innerhalb kürzester Zeit eine Fangemeinde gefunden. Ob sie über eine Künstlerin schreibt, die Fäden kunstvoll zu Bildern spannt oder über einen Designer, der aus alten Handtüchern Kuscheltiere näht, zahlreiche ansprechende Bilder laden zum Kreativ-Werden ein. Dazu gesellen sich Veranstaltungstipps, wo in Berlin in Sachen DIY (Do it yourself) gerade die Post abgeht.
La bastellerie ist ein weiterer Ort, der kreative Menschen zusammenbringt. Dort werden verschiedenste Handwerkskurse angeboten und erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Am eigenen Stück zu arbeiten, sich Tipps zu holen oder sich auszutauschen macht in netter Gesellschaft mehr Spaß. Der soziale Aspekt des gemeinsamen Arbeitens sollte daher nicht übersehen werden. Auch die Tatsache, dass solche Orte um wenig Geld die nötige Infrastruktur bereithalten, ist lobenswert.
Auf der Suche nach Style? Hier kommt man an zwei Blogs nicht vorbei: glamcanyon und Stil in Berlin. Menschen und ihr Kleiderstil werden abgebildet und inspirieren zum Experimentieren im eigenen Kleiderschrank.
Warum gerade Berlin zu einer kreativen Zentrum in Europa geworden ist? Unlängst meint eine Wienerin:“ In Berlin haben die jungen Kreativen weniger Geld, die machen sich ihre Dinge dann lieber selbst.“ Woran es liegt, sei dahin gestellt. Es bleibt zu hoffen, dass diese Bewegung Kreise zieht - hoffentlich auch bis nach Österreich!
Hand-Arbeit ist in. Berlin bietet ein Angebot wie sonst kaum eine Stadt. Strickrunden, Nähkurse für junge Menschen und Siebdrucken- alles ist in dieser Stadt möglich. So haben sich vor zwei Jahren sechs Siebdrucker/innen zusammengetan und den so genannten Drucksalon gegründet. Dort können Interessierte drucken lernen ohne sich gleich eine ganze Ausrüstung anschaffen zu müssen. Und die Kurse sind voll.
Eine, die darüber schreibt, ist Catrin Linderkamp. Ihr junger Blog maikitten hat innerhalb kürzester Zeit eine Fangemeinde gefunden. Ob sie über eine Künstlerin schreibt, die Fäden kunstvoll zu Bildern spannt oder über einen Designer, der aus alten Handtüchern Kuscheltiere näht, zahlreiche ansprechende Bilder laden zum Kreativ-Werden ein. Dazu gesellen sich Veranstaltungstipps, wo in Berlin in Sachen DIY (Do it yourself) gerade die Post abgeht.
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