
Eines ist klar: Das Auto der Zukunft wird nicht mehr ausschließlich mit Benzin oder Diesel fortbewegt werden. Somit stellt sich die Frage, mittels welcher Antriebsarten man von A nach B gelangen wird - infrage kommt dazu eine ganze Reihe von Alternativen, an denen die Automobilhersteller forschen.
Dabei zeigt sich, dass sich jeder Produzent nicht auf alle, sondern nur auf eine oder einige wenige Möglichkeiten einstellt – zu nennen sind dafür exemplarisch der Wasserstoffantrieb von BMW und die hybridbetriebene Modellpalette von Toyota. Was hinter den Antrieben steckt, wird in den kommenden Wochen Thema auf Gillout sein. Hybrid-, Elektro-, Wasserstoff-, Biodiesel-/Ethanol- und Gasantrieb werden erklärt und kritisch beleuchtet, ehe im letzten Bericht der Serie ein Fazit folgt.
Allen Trends zur Nachhaltigkeit zum Trotz: Das Auto der nahen Zukunft wird wohl noch mit konventionellem Diesel oder Benzin fahren, denn die Infrastruktur für Elektro- und Wasserstofffahrzeuge ist noch nicht ausreichend gegeben. Somit ist es zur Zeit nicht unbedingt nachteilig, ein Benzin- oder Diesel-betriebenes, jedoch sparsames und umweltschonendes Fahrzeug sein eigen zu nennen. Gleichwohl muss in den kommenden hundert Jahren die Emission von Treibhausgasen drastisch reduziert werden, um die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu beschränken.
Ferner sind die fossilen Brennstoffe, allen voran Erdöl, nicht unbegrenzt vorhanden. Dabei stellt vor allem der Elektromotor eine interessante Alternative dar, denn während selbst beim effizientesten Benziner nur ein Viertel der Energie wirklich genutzt wird, können 95 Prozent der Primärenergie eines Elektroantriebs in Fortbewegung umgewandelt werden.
Es bleibt abzuwarten, wohin die automobile Innovationsreise führt. Sicher ist nur, dass sich auf lange Sicht Erdöl derart verknappen wird und damit Platz für alternative Antriebe schafft.
