
Exklusiv und offenherzig erzählt uns der junge Designer aus Jekaterinburgmehr über sein neuestes Projekt "Greenergy". Ausschlaggebend für dasProjekt war die Tatsache, dass die meisten Haushaltsgeräte Energieungenützt als Wärme abgeben. Das brachte Dmitriy auf die Idee, ein Gerätzu entwickeln, das seine Energie selbstständig aus den vorhandenenTemperaturunterschieden erzeugt.
Entspannt erklärt der junge Russe, dass man dazu das Basismodul einfach aneiner kühlen Fensterscheibe oder an einem warmen Heizkörper anbringt.Wichtig dabei ist ein Temperaturunterschied zwischen der genutztenOberfläche und der herrschenden Lufttemperatur - Bei einer Party mit vielen Gästen kocht diese ohnehin. Vier kleine Bauteile der Firma Kryotherm im Basismodu erzeugen dann aus diesem TemperaturunterschiedEnergie, die direkt in den Akku eingespeist wird; ohne Kabel und ohneSteckdose.
Die drei Zusatzmodule können frei im Raum verteilt werden. Sie sind mitverschiedenen Funktionen ausgestattet. Das Beleuchtungsmodul hat zweiLED-Lampen und spendet angenehmes Licht. Bei der Wärmeplatte lässt sichdie Temperatur stufenlos regeln. Getränke und Mahlzeiten können so bequemaufgewärmt oder warmgehalten werden. In das Musikmodul hat Dmitriy einRadio und einen MP3-Player integriert. Der USB-Anschluss befindet sich aufder Rückseite.
Shcherbakov hat den Markt und die Wünsche der Menschen genau untersucht,bevor er "Greenergy" entwickelt hat. Die Technologie funktioniert. Auchdie Produktion sollte problemlos möglich sein. Derzeit gibt es zwar denPrototyp, jedoch fehlen die passenden Investoren. "It's all about themoney", seufzt der Designer. Bleibt zu hoffen, dass dieseszukunftsträchtige Projekt rasch in die Gänge kommt. Alles Gute, Dmitriy!
