
Eine willkommene Werbung für das junge Unternehmen aus Köln: Die im Jahre 2006 geborene Geschäftsidee der damaligen Studenten Anton Jurina und Martin Höfeler führte schon ein Jahr später zum Gewinn des ersten Gründerwettbewerbs des Magazins Wirtschaftswoche. Was steckt hinter dem Label? armedangels verkaufen schicke Mode aus Biobaumwolle, die zudem "fair" gehandelt wird - das heißt, die Produzenten erhalten mehr als den Weltmarktpreis und können so besser von ihrer Arbeit leben.
Aller Anfang ist schwer. Anfangs mussten die Jungs noch Kritik einstecken- zu teuer seien die T-Shirts und zu mittelmäßig das Design. Diesen Vorwurf kann man dem Label heute nicht mehr machen. Vor drei Jahren gestartet mit einer kleinen T-Shirt- Kollektion wurde das Repertoire für 2009 um einiges erweitert. Bei den Damen finden sich Pencilskirts sowie mädchenhafte Babydolls, bei den Männern konzentriert man sich auf gängige Schnitte wie Polos und Hoodies. Dazu gesellen sich ihre bekannten Druckmotive, die schon mal von Promis wie Cosma Shiva Hagen entworfen werden. Das Sortiment ihres Onlineshops "armedangels & friends" wird durch bekannte Firmen wie Terra Plana, Stewart& Brown und Kuyichi erweitert. So können bequem ganze ausgefeilte Outfits bestellt werden.
"So oder gar nicht!", sagt Mit-Gründer Anton Jurina. Nachhaltigkeit und Fairness sollen sich durch die gesamte Produktionskette ziehen: Vom Einkauf der Baumwolle in Indien, über die Näherei in Portugal bis in Kölner Quartier. Eine Einstellung, mit der sich auch viele Prominente und Kreative identifizieren können: Prominente wie Thomas D, Jürgen Vogel oder Charlotte Roche sind ebenfalls Fans des Streetwear- Labels und machen sich gemeinsam stark gegen Kinderarbeit, Ausbeutung und Umweltverschmutzung. Und damit nicht genug: Mit einem Euro pro verkauften Kollektionsteil unterstützt armedangels verschiedene Hilfprojekte. Mehr zum Thema plus Shoppingadressen auf ihrer Homepage.
