
Im Jahr 2000 begann der in Kapstadt geborene Corran Addison, ehemaliger Profi-Kajakfahrer, auf dem reißenden Flusslauf des Lachine-Stroms in Quebec, zu surfen. Doch die für Meereswellen konzipierten Boards erwiesen sich für die harschen Flussverhältnisse als zu fragil und ungeeignet. So nutzte Addison Fiberglas, Epoxidharz und seine 15jährige Kajak-Erfahrung, um das ideale Süßwasser-Surfbrett zu designen - die Marke "imagine" war geboren. Heute gilt das Unternehmen nicht nur als der führende Hersteller von Süßwasser-Surfbrettern, sondern widmet sich auch ganz der ökologischen Produktionsweise hochwertiger Produkte. "Damit auch die nächste Generation diesen fantastischen Sport genauso genießen kann, wie wir es momentan tun", so Addison.
In der Praxis bedeutet dies, dass "imagine" für die Board-Produktion anstatt herkömmlicher Schaumstoffe das umweltfreundlichere Polystyrol verwendet. Die im Herstellungsprozess entstehenden VOC's ("Volatile Organic Compound", zu deutsch "flüchtige organische Verbindungen") belasten die Umwelt bis zu 40mal weniger. Weiters werden die Bretter mit Bambusfasern anstatt Fiberglas lamentiert. Lediglich das giftige, bis dato aber immer noch unverzichtbare Epoxidharz ist ebenfalls in den Öko-Boards vertreten. "imagine" arbeitet aber daran, den problematischen Rohstoff in naher Zukunft durch ein aus ungesättigen Pflanzenölen gewonnenes Bio-Harz ersetzen zu können.
Dieses Engagement beruht auf der Begeisterung Corran Addisons und seiner Vision eines verantwortungsbewussten Surfens mit ansprechender Ausrüstung. So bietet "imagine" neben unterschiedlichen Surfboards (natürlich auch für Meereswellen) Wetsuits, Surftaschen und Schwimmwesten an. Um sich wirklich als Vorreiter des Flusssurfens zu positionieren, kann der interessierte Kunde den Trendsport auch erlernen - jedes Jahr von Mai bis Oktober in der eigens gegründeten, ersten Süßwasser-Surfschule der Welt in Quebec. Anfang Februar 2009 stellte sich "imagine" auf der ISPO (Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode) in München dem europäischen Publikum vor, regionale Bezugsquellen gibt es im deutschsprachigen Raum allerdings noch keine. Die nähesten Anbieter befinden sich in Frankreich und Italien. Noch einfacher geht es mittels dem Online-Store.
