
2008 wurde die Studie LRX auf der Automobilmesse in Detroit erstmal gezeigt, nun ist auch die Serienfertigung beschlossene Sache. Nicht ganz unschuldig sind dabei sicherlich die 27,1 Millionen Pfund, welche die britische Regierung dem Geländewagenspezialisten Land Rover zur Entwicklung umweltfreundlicher Modelle spendiert hat.
Zwar bildet die Studie bisher nur die Basis für den Range Rover LRX, so der Name des neuen SUV von Land Rover, doch es ist zu erwarten, dass die 2011 marktreife Version sich stark an ebendieser orientieren wird. Die technische Plattform des 4,35 Meter langen LRX soll indes der Freelander bilden. Umweltbewusste Fahrer sollte die Optik ohnehin weniger interessieren als das, wofür Land Rover die Subventionen bekommt.
Ein Elektro- sowie ein Dieselmotor im LRX sollen für einen CO2-Ausstoß von weniger als 120 Gramm pro Kilometer sorgen. Die dafür benötigte Technik soll bis spätestens 2013 auch für andere Modellen wie dem Range Rover verfügbar sein und dort eingebaut werden. Der Verbrauch des Land-Rover-Flagschiffes könnte so auf unter fünf Liter pro 100 Kilometer gesenkt werden, ein Wert, der momentan sogar die Hybrid-SUVs der Toyota-Tochter Lexus in den Schatten stellt.
Wer bis 2011 mit der Bestellung seines Land Rovers nicht warten kann und trotzdem nicht auf Nachhaltigkeit verzichten möchte, dem sei der aktuelle Freelander mit Dieseltriebwerk ans Herz gelegt. Eine serienmäßig eingebaute Start-Stopp-Automatik sowie eine Anzeige zum optimalen Gangwechsel reduzieren den Verbrauch von ursprünglich 7,5 auf 6,8 Liter pro 100 Kilometer. Für 32.160 Euro wechselt der 152 PS-starke Allradler den Besitzer.
