Freitag, 30.07.2010
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Shakira empfiehlt Shopping-Therapie für Wirtschaft
 
„Retail therapy“ bekommt bei Miss „Hips don’t lie“ einen ganz neuen Sinn
 
Shakira lässt quasi für den guten Zweck den Rubel rollen; die kolumbianische Sängerin hat bessere Wirtschafts-Tipps als mancher Politiker
 
2010-01-28, gillout.com, Sarah Catherina Müssig
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Fotos: © fundacionpiesdescalzos.com
 
Da reden Politiker ohne Punkt und Komma und zerbrechen sich die Köpfe, wie man die Wirtschaft nach oder auch noch in der Krise wieder ankurbeln könnte – und dann kommt da so ein kolumbianisches Stimmwunder daher, und bringt’s kurz und knapp auf den Punkt: Einfach mehr shoppen gehen!

So sieht zumindest Shakira das: „Shoppen hilft dabei, dass die Welt sich weiterdreht. Wenn nicht eingekauft wird, geht es der Wirtschaft schlecht!“. Ganz genau, also raus mit den Kreditkarten, und ganz ohne schlechtes Gewissen eingekauft – danke für Ihren Segen zur Shopping-Sucht, Miss Shakira!
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Kleiner Spaß, die Sängerin hilft auch ernsthaft, wo Hilfe gebraucht wird; in ihrem Heimatland Kolumbien baut sie Schulen, gründete eine Stiftung, die  Obdachlose und Hilfsbedürftige mit Lebensmitteln versorgt und ihnen Bildung ermöglicht und ist außerdem Botschafterin von Unicef. Ihre „Fundación Pies Descalzos“ setzt sich auch immer wieder besonders für arme Kinder ein. Für ihr Charity-Engagement wurde Shakira schon des Öfteren ausgezeichnet.

Auch ansonsten tut sie sozusagen Gutes für die Welt, nämlich indem sie mit fröhlichen Songs wie „Whenever wherever“ oder „She Wolf“ zum Tanzen und Feiern animiert und in ihren Shows wie eine Wilde die Hüften kreisen lässt  - da kann ihr keine(r) das Wasser reichen.

Wenn Shakira die von ihr übertrumpften Politiker nun auch noch davon überzeugen könnte, ihren Untertanen mehr zum Shoppen in der Haushaltskasse zu lassen, würden wir sie wahrscheinlich zur Heiligen küren – oder gleich ganz zum Staatsoberhaupt.
 
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