Wenig elektrifizierend
2010-01-14, gillout.com, Yves Ostrowski

Fotos: © GM Media
Manchmal bedarf es ungewöhnlicher Marketingmaßnahmen, um die Produkte erfolgreich an den Mann und an die Frau zu bringen. Ob es zielführend ist, einen Kassenschlager in spe jedoch derart ungewöhnlich zu bewerben wie den Chevrolet Volt, erscheint mehr als fraglich. Schließlich hat Konzernmutter General Motors ihrem neuesten Hoffnungsträger, gleich einen Song inklusive Tanz gewidmet: „Chevy Volt and me“.
Immerhin: Das Lied ist eingängig, den Refrain "E for Electricity, V for Chevy Volt and me" kann man sich gut merken. Es bleibt jedoch offensichtlich, dass GM als Autobauer bekannt und kein Plattenlabel ist. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb sahen sich knapp 300.000 Personen das 2:22 Minuten lange Video auf Youtube an. Kommentare wie „That is the worst thing I have seen in my life“ sprechen dabei allerdings eine deutliche Sprache. Der dazugehörige Tanz - zusammen mit dem Song erstmals präsentiert zur Los Angeles Autoshow 2009 - konnte wohl nicht kompensatorisch beitragen.
Dabei ist die Absicht des Automobilgiganten, der 2009 nur durch Staatshilfen den Bankrott abwenden konnte, plausibel: Einem möglichst breiten Publikum ein technisch kompliziertes Produkt nahe zu bringen und gleichzeitig zu beweisen, dass man trotz Krise technisch in der ersten automobilen Liga mitspielen kann. Schließlich verfügt die 2011 in den USA als Chevrolet Volt und später in Europa als Opel Ampera erscheinende Limousine als weltweit erstes Serienfahrzeug über einen Rangeextener: Ein Verbrennungsmotor funktioniert als Generator für den Elektroantrieb und soll so bis zu tausend Kilometer Reichweite bei sehr geringem Verbrauch ermöglichen.
In Sachen Marketing muss man sich wohl aber bessere Wege einfallen lassen, um den Chevy Volt an den Mann und an die Frau zu bringen.
Immerhin: Das Lied ist eingängig, den Refrain "E for Electricity, V for Chevy Volt and me" kann man sich gut merken. Es bleibt jedoch offensichtlich, dass GM als Autobauer bekannt und kein Plattenlabel ist. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb sahen sich knapp 300.000 Personen das 2:22 Minuten lange Video auf Youtube an. Kommentare wie „That is the worst thing I have seen in my life“ sprechen dabei allerdings eine deutliche Sprache. Der dazugehörige Tanz - zusammen mit dem Song erstmals präsentiert zur Los Angeles Autoshow 2009 - konnte wohl nicht kompensatorisch beitragen.
Dabei ist die Absicht des Automobilgiganten, der 2009 nur durch Staatshilfen den Bankrott abwenden konnte, plausibel: Einem möglichst breiten Publikum ein technisch kompliziertes Produkt nahe zu bringen und gleichzeitig zu beweisen, dass man trotz Krise technisch in der ersten automobilen Liga mitspielen kann. Schließlich verfügt die 2011 in den USA als Chevrolet Volt und später in Europa als Opel Ampera erscheinende Limousine als weltweit erstes Serienfahrzeug über einen Rangeextener: Ein Verbrennungsmotor funktioniert als Generator für den Elektroantrieb und soll so bis zu tausend Kilometer Reichweite bei sehr geringem Verbrauch ermöglichen.
In Sachen Marketing muss man sich wohl aber bessere Wege einfallen lassen, um den Chevy Volt an den Mann und an die Frau zu bringen.
Videos:
