
Das China immer wieder Monsterprojekte umsetzt ist bekannt. Dass diese auch umweltfreundlich sein können ist allerdings neu. Eine Gruppe aus Designern und Architekten, deren Namen mit Greenpix stark an eine andere Organisation erinnert, die sich ebenfalls mit dem Thema Umwelt beschäftigt, zeigen sich für das visuelle Mamutprojekt "Größte Videowall der Welt" verantwortlich.
2200 m2 Fläche nimmt die Videowall, die auf der Front des Xicui Entertainment Zentrums nahe der Austragungsflächen der Olympischen Spiele 2008 installiert wurde, ein. Tagsüber speichern die in die Glasflächen integrierten Photovoltaikzellen Energie um sie nach Einbruch der Dunkelheit, wieder an das weltgrößte LED-Display abzugeben.
Somit kann sich die Wall völlig autark mit Energie versorgen und muß nicht an externe Quellen angeschloßen werden. Ein Ansatz der für jeden Hochhauskomplex der Zukunft als Vorbild dienen sollte und nicht nur für die Stromversorgung einer Videowall genutzt werden könnte.
