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Heute findet der letzte Tag der fairen Woche statt und auch der Blogkarneval geht wieder zu Ende. Während manche sich dazu entschlossen, zwei Wochen lang ausschließlich “fair” zu speisen, kamen andere wohl das erste Mal mit so exotischen Dingen wie fair gehandelten Bananen in Berührung. Ich war von der politischen Unterstützung für das Projekt faire Woche jedenfalls begeistert:

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“Mit Fairen Lunchpaketen wurden die Abgeordneten des hessischen Landtages zur Eröffnung der Fairen Woche vor dem Plenarsaal begrüßt.”

“Bei einem Glas fair gehandelten Bio-Orangensaft wurden Faire Frühstückstüten an die Abgeordneten des rheinland-pfälzischen Landtags ausgegeben.”

“Zur Eröffnung der Fairen Woche in Hamburg erhielten das Bürgerschaftspräsidium im Hamburger Rathaus Faire Lunchpakete und ökofaire Hamburg-T-Shirts…”

“…eröffneten gemeinsam mit Landtagspräsident Erich Iltgen im Sächsischen Landtag die Faire Woche und übergaben den Abgeordneten Faire Lunchpakete und präsentierten Kostproben fair gehandelter Bio-Produkte.”

“Begrüßt wurden die Gäste und Abgeordneten mit einem Drink aus fair gehandelten Zutaten und einem ökofairem Lunchpaket.”

“Die Abgeordneten erhielten auf ihrem Weg in die Mittagspause ein Frühstückspaket mit Kostproben aus dem Fairen Handel.”

“Mit “Fairen Frühstückspaketen” warb der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen unter den 152 Abgeordneten des niedersächsischen Landtages für den fairen Handel…”

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War wohl nicht mehr als billige Wahlwerbung. Und wenn wir schon beim Thema Politik und Fair Trade sind: Fairen Handel nur durch staatlich geschaffene Rahmenbedingungen und Regulierungen erreichen zu wollen ist ohnehin illusorisch und arbeitet auch am Grundgedanken vorbei: Die Menschen müssen ihr Handeln und damit den Handel von innen verändern – im Sinne eines verantwortlichen Handel(n)s. Um das zu erreichen müssen die Produkte nicht primär über den Fair Trade Gedanken verkauft werden. Eine große Masse an Menschen lässt sich durch lifestyle-orientierte, das Lebensgefühl von Wellness und ganzheitlichem Leben vermittelnde Produkte ansprechen. Und um den Handel nachhaltig zu verändern, muss die Masse aktiv zu einem anderen Kaufverhalten angeregt werden. Lifestyle lässt sich leichter verkaufen als Fair-Trade. Wenn die Masse den Lifestyle lebt, ist damit auch Fair Trade geholfen.

One Response to “Faire Woche…Landtagslunch”

  1. Blogkarneval - Endbericht Nr. 2 - KarmaKonsum

    [...] gillout.com Fairen Handel nur durch staatlich geschaffene Rahmenbedingungen und Regulierungen erreichen zu wollen ist ohnehin illusorisch und arbeitet auch am Grundgedanken vorbei: Die Menschen müssen ihr Handeln und damit den Handel von innen verändern – im Sinne eines verantwortlichen Handel(n)s. . [...]

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