Donnerstag, 11.03.2010
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Der Abschied vom Wasserstoff?
 
BMW schlägt mit Concept ActiveE den Elektro-Weg ein
 
BMW präsentiert mit dem Concept ActiveE auf der Detroit Motor Show bereits die zweite Elektro-Studie nach dem E-Mini
 
2010-02-06, gillout.com, Yves Ostrowski
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Fotos: © BMW
 

Ist das der Abschied vom Wasserstoffantrieb? Jahrelang hatte BMW an ebendiesem geforscht und mit viel Furore im Hydrogen 7 präsentiert. Auf der Detroit Motor Show 2010 hat BMW nach dem E-Mini nun sein zweites Konzept mit reinem Elektroantrieb vorgestellt. Auf Basis des 1er Coupés soll das Concept ActiveE einen Vorgeschmack auf die automobile Zukunft der Münchener geben.

Die nackten Leistung wirken vor allem nach der aufsehenerregenden Hybridstudie „Vision EffizientDynamics“ ernüchternd, aber realitätsnah: 170 PS liefert das Elektroaggregat und bringt dank eines Drehmoments von 250 NM den 1.800 Kilogramm schweren ActiveE in neun Sekunden auf 100 KM/H. Bei 145 KM/H haben die bayerischen Ingenieure die Höchstgeschwindigkeit abgeregelt, wohl zugunsten der Reichweite. 240 Kilometer sind maximal möglich, allerdings nur, wenn auf Heizung, Klimaanlage, Radio und andere Verbraucher verzichtet wird. Da ist die Angabe von 160 Kilometern im Alltagsbetrieb schon wirklichkeitsgetreuer. Ist ein Starkstromanschluss vorhanden, sind die Lithium-Ionen-Batterien in drei Stunden wieder aufgeladen.

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Zusätzlich generiert der kleine BMW durch Rekuperation Energie – der Motor wird im Schiebebetrieb zu Generator. So wie das 1er Coupé technisch verändert ist, ist es äußerlich weitgehend unverändert – lediglich kleine Stilelemente wie spezielle 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine transparente Tankklappe und Schriftzüge auf der Karosserie wurden optisch angepasst. Im Inneren haben weiterhin vier Leute Platz, zudem birgt der Kofferraum überraschende 200 Liter Ladevolumen.  Das hat den Grund, dass die Akkus unter der Motorhaube zu finden sind, und der Elektromotor als solcher direkt in die Konstruktion der Hinterachse integriert ist.

Erwähnenswert ist des weiteren das große Zentralinstrument im Cockpit und dass der 1er intelligent vernetzt ist – mit dem Handy kann beispielsweise der Ladezustand abgefragt oder die Klimaanlage gesteuert werden. Mehr als eine Kleinserie zu Testzwecken ist kurzfristig jedoch nicht in Sicht.

 
 
 
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