
Umweltschutz und Nachhaltigkeit muss nicht immer bei kontinuierlich gesenktem Verbrauch und alternativen Antriebskonzepten ansetzen – es geht auch ganz ohne Strom, Benzin oder Gas, und das mit dem wohl ältesten und nachhaltigsten Antrieb der Welt: Muskelkraft.
Auch bei Peugeot hat man das Fahrrad als wichtigen Bestandteil umweltfreundlicher Mobilität wiederentdeckt, waren die Franzosen doch einst ein bedeutender Hersteller von Drahteseln. 1882 wurde unter der Leitung von Armand Peugeot das erste Hochrad produziert, 1888 wurde der Name von „Le Français“ in „Lion“ umgeändert. Unteren anderem wurde von den 300 Angestellten das „Grand-Bi“ gefertigt, ein Hochrad, dessen Vorderraddurchmesser stolze 1,35 Meter betrug. Nach dem zweiten Weltkrieg jedoch wurde dem Auto eine höhere Bedeutung im Konzern zugeschrieben, die Fahrradsparte indes kläglich vernachlässigt.
Nun jedoch, im Zuge einer neuen Designsprache und eines verstärkten Umweltbewusstseins, hat Peugeot die Fahrräder wiederentdeckt und aufpoliert: Zusammen mit dem größten europäischen Hersteller von Fahrrädern, Cycleurope, wird eine limitierte Sonderserie namens „Collector-Edition“ produziert. Diese umfasst vier Modelle, ein Rennrad, ein Mountainbike, ein Citybike sowie ein Trekking-Rad, letztgenanntes entweder in der Ausführung für Herren oder in der für Damen. Charakteristisch ist das schwarz-weiße Schachbrettmuster, welches daran erinnern soll, dass auf Peugeot-Rädern einst schon die Tour de France gewonnen wurde. Ab Frühjahr 2010 stehen die Räder sowohl bei den Fahrzeug-Vertriebshändlern von Peugeot als auch bei denen von Cycleurope. Für September 2010 sind weitere Modelle geplant.


